Geldaufstellungen

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Die Seminartermine finden Sie hier.

Geld ist manifestierte Energie. Es zu haben oder nicht kann über unsere Lebensqualität entscheiden und oft auch existenzielle Folgen haben. Wenn es um Geld geht, geht es nie nur um das Geld an sich, es geht immer um uns selbst. Um unser Verhältnis von Geben und Nehmen, um Glaubenssätze aus unseren Familien und um unsere Geschichte. Das Verhältnis zum Geld kann uns Kraft geben oder Kraft nehmen, es kann uns ermöglichen, unser Potential zu leben oder dies auch verhindern.

Unser Verhältnis zum Geld wird durch unsere Herkunftsfamilien geprägt. Wir fühlen meist unbewusst, welche Schicksalsschläge, Ängste, Verluste, Schuldgefühle, ethischen Werte und Glaubenssätze das Verhältnis zum Geld in unseren Familien bestimmt haben. Es ist ein Komplex an Gefühlen, der auch in unseren Körperzellen gespeichert ist und unser Verhalten lenkt. In den Geldaufstellungen werden diese unbewusst wirkenden Gefühle erfahrbar.

Welche Gefühle sind mit dem Geld verbunden? Ist es uns peinlich, Geld zu verlangen, laufen wir dem Geld hinterher, haben wir Angst, Geld zu haben und dann wieder zu verlieren, scheuen wir die Verantwortung, fühlen wir uns schuldig, wenn wir Geld haben?

Die oft tiefsitzende Angst, zu wenig Geld zu haben oder zu wenig zu bekommen führt zu fehlendem Vertrauen in das Schicksal und das Leben und zu fehlendem Selbstvertrauen. Sie ist letztendlich eine Angst vor dem guten Leben.

Ist es uns in die Wiege gelegt, ob wir genug Geld haben oder ob es allezeit knapp oder nicht ausreichend ist? Sprüche wie "Von Arbeit ist noch niemand reich geworden." wollen uns glauben machen, dass es nicht in unserer Macht liegt, Geld zu haben und dass die, die "reich" sind, eben reich geboren wurden. Zweifelsohne gibt es in Punkto Geld sehr unterschiedliche Startbedingungen im Leben. Doch es geht hier nicht darum, dass Aufstellungen "reich" machen. Es geht darum, ein besseres Verhältnis zum Geld zu bekommen, einengende Muster lassen zu können und die Chancen zu erhöhen, auch materiell und finanziell ein gutes und erfülltes Leben zu leben.

Es sind oft unbewusste Familiendynamiken, die unser Verhältnis zum Geld beeinflussen. Unsere Einstellungen zum Geld haben sich in unserer Familie geprägt. Schicksale wurden vom Vorhandensein oder nicht Vorhandensein vom Geld in der Familie beeinflusst. Angst, Trauer, Ohnmacht und Schuldgefühle wirken nicht nur auf unser Gemüt, sondern auch auf unsere Einstellung zum Geld. Verlustängste in unseren Familien, zum Beispiel aus der Zeit der Inflation, wirken lange nach. Schuld und Schulden sind nicht nur wortverwandt, wir stehen in des Anderen Schuld, wenn wir Schulden haben, und wenn gar in der Familie Schuld auf dem Geld liegt, das vererbt wurde, können Nachfolgende das Geld schwer nehmen, behalten oder für Gutes anwenden. Auch Erbstreitigkeiten und unklare Besitzverhältnisse wirken lange ungut nach.

Geld ist existenziell. Auch beim Geld gibt es Tabuthemen, die zu schmerzhaft oder mit Schuld und Scham behaftet sind, als dass darüber gesprochen wird. Die Herkunft des Geldes und sein eventuelles Verschwinden werden genau so geschützt wie andere schuldhafte familiäre Ereignisse. Wenn eine Familie unrechtmäßig zu Vermögen kommt, wenn schuldhaft Besitz erworben wurde, wenn jemand sein ganzes Geld verliert oder das Familienerbe im Alkohol vertrinkt oder verspielt, wenn jemand in der Familie wegen Geldmangel zu Schaden kommt, wenn ein Kind verschwiegen und um sein Erbe betrogen wird, dann wirkt sich das im Familiensystem aus.

Diese unsichtbaren Geld-Traumata sind oft mit Schuld und schwerem Schicksal verbunden. Sie wirken sich auch auf die Spätergeborenen aus, denn auch sie haben einen unrechtmäßigen Vorteil oder fühlen eine Schuld. Hier genügt es nicht, neue Geld-Glaubenssätze zu rezitieren. Es braucht das Sichtbarmachen und Anerkennen dessen, was war und, so es gegeben ist, ein Lösen der systemischen Verstrickungen, um frei zu werden für einen eigenen Weg.

Der Fluss der Liebe zwischen den Ahnen und ihren Kindern im System zieht das Geld an. Liebe, Respekt und Glück fördern das Geld. Dankbarkeit ist eines der mächtigsten Kräfte für Wohlstand, Reichtum im Innen und Außen, Liebe und Selbstliebe. Dankbarkeit für das, was wir bekommen haben, auch wenn es uns viel gekostet hat an Schmerz und Kraft. Im Einklang zu sein mit seiner Herkunftsfamilie und den Segen für das eigene Leben zu spüren macht weit und offen für Fülle und die Erlaubnis, das Leben gut zu nehmen.

Geldaufstellungen sind ein Wandlungsweg innerer Bindungen und Loyalitäten. Wenn einengende Dynamiken gewandelt werden wird es möglich, dem Geld nicht mehr nachzulaufen, sondern es freundlich anzuschauen, es willkommen zu heißen und mit ihm gut zu leben.