Die Freiheit, Grenzen zu setzen, Seminare

Termine
Jetzt reicht es aber
Wir brauchen Grenzen
Abgrenzen, nicht ausschließen
Familienstellen und Grenzen

Die Termine finden Sie hier.

Jetzt reicht es aber! - Nörgelnde Kinder, rücksichtslose Partner, fordernde Vorgesetzte, Geliebte, die sich nicht entscheiden, zu viele Pflichten, zuwenig Zeit und nicht Nein sagen können: wenn das Leben außer Kontrolle gerät oder Unzufriedenheit zum Dauergast wird, fehlen gesunde Grenzen. Der Alltag hinterlässt das ständige Gefühl, dass alles nicht zu schaffen ist, die Anforderungen von Außen steigen, die Leistungsfähigkeit sinkt. Seele und Körper sind müde. Und irgendwann sind die eigenen Grenzen erreicht und überschritten.

In jeder Bindung brauchen wir eine Abgrenzung, die nötig und wichtig ist, um uns als eine eigene Persönlichkeit mit eigenen Ideen, Gefühlen, Seelenbewegungen und einem sicheren Körpergefühl wahrzunehmen und uns selbst zu achten. Diese Abgrenzung ist Voraussetzung, um uns für ein menschliches Miteinander, für die Liebe, für die Natur und für das große Ganze öffnen zu können. Wir können uns ohne gesunde Grenzen nicht öffnen, ohne uns selbst zu verlieren. Grenzen sind notwendig für ein gesundes Miteinander, in dem auch die anderen in unserem Leben einen angemessenen Platz finden können.

Es gibt eine Abgrenzung, die den anderen vom eigenen Leben ausschließen will. Doch wir können nicht wirklich jemanden aus unserem Leben ausschließen, auch wenn wir die Beziehung zu ihm abbrechen. Je mehr wir ihn ablehnen, desto mehr wird er Teil unseres Lebens. Nun gibt es jedoch menschliches Verhalten, das uns schadet. Wie können wir uns gegen dieses Verhalten abgrenzen und es dennoch in unser Leben integrieren? Ist das überhaupt möglich? Und wenn ja, wie?

In Aufstellungen schauen wir, was auf unserem Lebensweg und in unserer Familiengeschichte dazu geführt hat, dass Grenzen verletzt, nicht erkannt, nicht geübt, nicht gesetzt oder überschritten wurden. Es sind nicht immer die Prägungen unserer eigenen Lebensgeschichte, die uns das Leben schwer machen. Die Aufstellungsarbeit zeigt, dass die Schicksale unserer Familienmitglieder, oft über mehrere Generationen hinweg, auf uns einwirken und uns stark einschränken können. Das geschieht unbewusst. Kommen diese Dynamiken ans Licht, können sie aufhören zu wirken. Dann haben unsere Bemühungen um Grenzen eine neue Chance.