Renate Wirth

Familienaufstellungen

Trauma

Anmeldung

Leitung:
Renate Wirth & Johannes Schmidt

Kursort:
Akkadeus Berlin
Prinzregentenstraße 7
10717 Berlin

Kurszeiten:

Donnerstag von 16.00 - 20.00 Uhr,
Freitag und Samstag jeweils von 9 - 18.00 Uhr
Sonntag von 9 - 13 Uhr.

 

Kosten: 380 €
 

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Fortbildungstage 2019 Trauma und Aufstellungen


Leitung: Renate Wirth und Johannes Schmidt

 

Termine, Zeiten, Kosten

Donnerstag, den 14.02.2019, 16 Uhr – Sonntag, den 17.02.2019, 13 Uhr, 380 €

Zeiten: Donnerstag von 16.00 - 20.00 Uhr, Freitag und Samstag jeweils von 9 - 18.00 Uhr und Sonntag von 9 - 13 Uhr.

 

Programm

Die Fortbildungstage sind konzipiert für die Teilnehmer aller Weiterbildungsjahrgänge. Es geht um das große Thema Trauma und die damit verbundenen neuen Erkenntnisse. Wie können wir angemessen mit Menschen arbeiten, die eigene oder übernommene traumatische Erfahrungen haben? Welche Möglichkeiten gibt es? Neues Wissen, praktisches Üben und das Leiten von Aufstellungen ergänzen sich.

 

Trauma

Verlusttrauma, Bindungstrauma, Existenztauma, Schocktrauma. Selbsterlebte Traumata und /oder systemische Traumata. Traumata vor und während der Zeugung, vor und während der Geburt, frühkindliche Traumata, Entwicklungstraumata. Traumata im späteren Verlauf des Lebens.

Was ist ein Trauma? Welche Formen gibt es? Was geschieht im Gehirn? Wie reagieren die Hormone? Was geschieht im Körper? Welche Traumafolgesymptome gibt es? Wie kann ich sie erkennen?

 

Trauma wird vererbt

Neue epigenetische Forschungen zeigen, dass die Traumata unserer Eltern und Großeltern Einfluss auf die Aktivität der Gene und der damit verbundenen Zellentwicklung haben. Diese Genveränderung sind kein Ergebnis von Mutationen. Sie werden jedoch an die nächste Generation vererbt. Im Gegensatz zu Mutationen sind diese Genveränderungen umkehrbar. Wie ist der derzeitige Stand der Erkenntnisse? Und was bedeutet das für uns und unsere Aufstellungsarbeit?

 

Traumatherapeutische Methoden

Welche Traumatherapeutischen Wege gibt es? Worin unterscheiden sie sich? Was ist ihnen gemeinsam?

 

Trauma und Aufstellungen

Wie gehen wir in Aufstellungen mit Traumata um, woran erkenne ich ein Trauma, was muss ich beachten? Was ist eine angemessene Vorgehensweise? Wo sind die Möglichkeiten, aber auch: Wo sind die Grenzen?

 

Körperarbeit bei Traumata

Das Trauma ist im Körper gespeichert. Eine Traumaarbeit ohne den Körper geht nicht. Der Körper erzählt von den Traumata, die er erlebt hat und an welcher Stelle er Heilung braucht.  Johannes führt in die Vorgehensweise beim phänomenologischen Berühren ein, um sie praktisch erfahren und üben zu können.

In der phänomenologischen Haltung jemanden mit den Händen zu berühren eröffnet unmittelbar neue Möglichkeiten der Wahrnehmung. Wir spüren: Was ist da eigentlich unter meiner Hand? Gewebe-Schichten. Energie, Emotionen, Erfahrungen. Einblick in die Ordnungen im Körper.  Berührungstechniken, Umgang mit Emotionen, die während der Berührung auftauchen, Lösung von Traumata, Arbeiten mit inneren Bildern.

 

Sicherheit gewinnen

Die Fortbildungstage bieten die Möglichkeit, Aufstellungen zu leiten, sowohl in der Einzelarbeit als auch im Gruppensetting, um Neues anzuwenden und auszuprobieren. Ziel des Kurses ist der praktische Umgang mit dem Thema Trauma im Verlauf der Aufstellung sowie Sicherheit zu gewinnen, um Retraumatisierungen zu vermeiden. Das praktische Vorgehen wird reflektiert und geübt.

 

Der Austausch von Erfahrungen

Weitere Themen sind all die Themen, die Ihr mitbringt, als Fragen, Wünsche und Anregungen und der Austausch von Erfahrungen, besonders zum Thema.