Renate Wirth

Familienaufstellungen

Fortbildung

Info und Anmeldung

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Inhalte der Fortbildungstage


Die Fortbildungstage sind konzipiert für die Teilnehmer aller Weiterbildungsjahrgänge. Sie richtet sich an alle, die sicherer werden wollen in ihrer Rolle als Aufsteller und Therapeut. Um sich in der eigenen therapeutischen Arbeit ermutigt und gestärkt und sicherer zu fühlen.

Die Fortbildung richtet sich auch an alle, die neue ergänzende Arbeitsfelder und Möglichkeiten kennenlernen möchten, in denen Aufstellungen sinnerfüllt angewendet werden. Ich freue mich sehr, dass sich die Gastdozenten Susanne Ringeisen, Annegret Chucholowski und Johannes Schmidt bereit erklärt haben, im Rahmen der Fortbildungstage die Arbeit mit den Themen „Aufstellungen und Biografiearbeit“, „Frühkindliche Reflexe und Aufstellungen“ und „Phänomenologische Körperarbeit“ zu erweitern. Jeweils an eigenen Anliegen der Teilnehmer erläutern und zeigen sie Möglichkeiten, die Aufstellungsarbeit mit anderen Themenfeldern zu verbinden als zusätzliches Instrument der Aufstellungsarbeit.

Und natürlich geht es in den Fortbildungstagen auch wieder um den Austausch von Erfahrungen, um neue Kontakte und darum, Neues auszuprobieren.

Die Seminarzeiten sind Mittwoch von 16.00 bis 20.00 Uhr, Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils von 9 bis 18.00 Uhr und Sonntag von 9 bis 13 Uhr.

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Programm


Mittwoch: Renate, Begrüßung, Ankommen, Wünsche sammeln, Thema „Trauma und Aufstellungen“

Verlusttrauma, Bindungstrauma, Existenztrauma. Selbsterlebte Traumata und oder systemische Traumata. Wie gehen wir in Aufstellungen mit Traumata um, woran erkenne ich sie, was muss ich beachten? Es ist Zeit und Raum für Theorie und Praxis.

 

Donnerstag: Susanne Ringeisen, Workshop „Aufstellungen und Biografiearbeit“

Wenn ein Klient mit einem Anliegen kommt, hat In unserer Aufstellungsarbeit in der Anamnese die eigene Biografie des Klienten meist nicht viel Raum. Wir schauen vorrangig nach systemischen Dynamiken aus dem Familiensystem. Doch auch in der persönlichen Biografie gibt es Brüche und Traumata und Ursachen für den jetzigen Zustand des Klienten.

Biografiearbeit dient als Möglichkeit, ein Bewusstsein von Kontinuität für das eigene Leben zu entwickeln und dem Vergangenen und Verlorenen einen symbolischen Platz zu geben. Die Aufstellung mit Stühlen macht dies in verblüffender Einfachheit sichtbar. Die Arbeit mit Worten verbindet sich mit der phänomenologische Arbeitsweise des Spürens.

Susanne schreibt: „In meiner Praxis für Familienaufstellung arbeite ich immer wieder mit den „Jahrsepten“, den Sieben-Jahres-Schritten des Lebens. Mit verblüffender Wahrscheinlichkeit bildet unsere Lebensschnur alle 7 Jahre einen „Knoten“, eine Stabilisierung. In dieser Arbeitsform habe ich das biografische Erzählen mit dem Aufstellen mit Stühlen verbunden."

 

Freitag: Annegret Chucholowski, Workshop „Frühkindliche Reflexe und Aufstellungen“

Annegret wird uns am Freitag in die Welt der frühkindlichen Reflexe eintauchen lassen. Prä-, peri- und postnatale Erlebnisse und Erfahrungen beeinflussen unser Leben, so auch die frühkindlichen Reflexe.

Jeder frühkindliche Reflex entsteht im Mutterleib nach einem festen Plan. Er ist zu vergleichen mit einem Schauspieler, der sich auf das Theaterstück mit dem Titel „Geburt“ vorbereitet. Hat der Schauspieler seine Rolle nicht gut genug eingeübt, verpasst er seinen Auftritt oder wurde ihm der Auftritt verwehrt, wartet er noch heute auf seinen Einsatz und stört damit die neurologische Entwicklung.

Im Rahmen einer Aufstellung wird nun dem Reflex/dem Schauspieler die Möglichkeit gegeben, auf die Bühne zu treten. Er bekommt seinen Platz und kann gesehen und genommen werden als das, was er ist. Nun steht er uns als Ressource zur Verfügung. Positive Begleiterscheinung dabei ist das Entdecken und Aufdecken von z.B. Verschleierungen, Überlagerungen und/oder Verstrickungen.

Annegret wird uns eine Einführung geben in die Aufgaben der einzelnen Reflexe und ihren Auswirkungen auf Leben, Lernen und Verhalten bei fehlender Integration. Die praktische Erfahrung und die Eigenerfahrung werden Raum haben und im Vordergrund stehen.

 

Samstag: Johannes Schmidt, Workshop „Aufstellungen und Phänomenologische Körperarbeit“

In seinem Tagesworkshop am Samstag führt uns Johannes in die Vorgehensweise beim phänomenologischen Berühren ein, um sie praktisch erfahren und üben zu können. Johannes schreibt: „Ich lade ein zu der verblüffenden Erfahrung, wie viel wir bewirken, wenn wir einfach da sind. Wie viel wir verstehen, auch ohne jegliche anatomische Kenntnisse. Wie wir in Verbindung kommen mit dem, was weiterhilft.

Wie ein Familiensystem so ist auch unser Körper ein System mit Anteilen, Wechselwirkungen, Bewegungen. Wie in einer Aufstellung folgen wir als Berührende unseren Impulsen. Der Körper spricht zu uns. Er erzählt uns seine aktuellen Nöte und zugleich seine Bedürfnisse. Er erzählt von den Traumata, die er erlebt hat und an welcher Stelle er Entspannung braucht. Auch ist er verbunden mit den Erfahrungen unsere Vorfahren. Zugleich strömt durch unseren Körper die Kraft des Lebens.

In der phänomenologischen Haltung jemanden mit den Händen zu berühren macht all dies fühlbar. Gewahr sein, Hinspüren, Lauschen, Annehmen. Ohne Angst. Ohne Absicht. Es eröffnet unmittelbar neue Möglichkeiten der Wahrnehmung.

Wir spüren: Was ist da eigentlich unter meiner Hand? Gewebe-Schichten. Energie, Emotionen, Erfahrungen, - die Vielgestaltigkeit und Viel-Verbundenheit an einer Körperstelle unter meinen Händen erfahren. Einblick in die Ordnungen im Körper. Berührungstechniken, Umgang mit Emotionen die während der Berührung auftauchen, Lösung von Traumata, Arbeiten mit inneren Bildern.

Der Workshop bringt neue Impulse sowohl für Teilnehmer, die mit Berührung arbeiten, als auch für Teilnehmer, die Berührung und deren Wirkung ausprobieren möchten.

Bitte dazu bequeme Kleidung mitbringen."

Sonntag: Renate und Johannes, sich weiter Ausprobieren, Sicherheit gewinnen, Austausch, Möglichkeit der Vernetzung. Und „wie damals“: gemeinsames Suppe essen zum Abschied

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Dozenten


Renate Wirth, geb. 1950,  verh., 4 erwachsene Kinder, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Praxis für Systemaufstellungen, Seminare, Weiterbildung

Susanne Ringeisen, geb. 1961, verheiratet, 4 erwachsene Kinder, Krankenschwester für Palliativ Care im Stationären Hospiz, Praxis für Systemische Beratung in Ludwigshafen, Seminare und Einzelarbeit, Mentorin für Biografiearbeit, Weiterbildung im Systemischen Institut in Kassel

Annegret Chucholowski, geb. 1958, verheiratet, 4 erwachsene Söhne, 4 Enkeltöchter, Lehrerin für Grund- und Hauptschule, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Systemaufstellerin und Lehrtherapeutin (DgfS), Begleitung und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsverzögerungen, Lern- und Verhaltensauffälligkeiten und deren Eltern

Johannes Schmidt, geb. 1976, verheiratet, 1 Tochter, Heilpraktiker, Praxis für Aufstellungen und Körperarbeit, Einzelarbeit, Seminare und Weiterbildung in Systemaufstellungen, Lehrtherapeut und Dozent, Osteopathische Ausbildung