Renate Wirth

Familienaufstellungen

Selbstbestimmt leben
Seminar mit Aufstellungen

Info und Anmeldung

Es sind aktuell keine Termine geplant. Registrieren Sie sich für unseren Newsletter um über Änderungen schnell informiert zu werden.

Nicht Nein sagen können


Jetzt reicht es aber! - Nörgelnde Kinder, rücksichtslose Partner, fordernde Vorgesetzte, Geliebte, die sich nicht entscheiden, zu viele Pflichten, zuwenig Zeit und nicht Nein sagen können: wenn das Leben außer Kontrolle gerät oder Unzufriedenheit zum Dauergast wird, fehlen gesunde Grenzen. Der Alltag hinterlässt das ständige Gefühl, dass alles nicht zu schaffen ist, die Anforderungen von Außen steigen, die Leistungsfähigkeit sinkt. Seele und Körper sind müde. Und irgendwann sind die eigenen Grenzen erreicht und überschritten.

Grenzen setzen – Grenzen öffnen


Es gibt keinen sicheren Weg zum Erfolg. Nur einen sicheren Weg zum Misserfolg, nämlich den, es jedem recht machen zu wollen. Wir brauchen sichere Eigengrenzen, um uns aus dieser Sicherheit heraus für andere öffnen zu können, ohne uns selbst zu verlieren.

In jeder Bindung brauchen wir eine Abgrenzung, die nötig und wichtig ist, um uns als eine eigene Persönlichkeit mit eigenen Ideen, Gefühlen, Seelenbewegungen und einem sicheren Körpergefühl wahrzunehmen und uns selbst zu achten. Diese Abgrenzung ist Voraussetzung, um uns für ein menschliches Miteinander, für die Liebe, für die Natur und für das große Ganze öffnen zu können.

Gute Grenzen


Grenzen geben Sicherheit. Sie geben Orientierung und ermöglichen Ehrlichkeit. Sie ermöglichen, zu sich selbst zu stehen, die eigenen Wünsche zu leben, den eigenen Weg zu gehen. Grenzen geben Schutz und bewirken Achtung, Respekt und Selbstrespekt. Grenzen ermöglichen Liebe und ein Miteinander, in dem es beiden gut geht.

Alle Beziehung geschieht an der Grenze. Haben wir sichere Eigengrenzen, können wir uns für den Anderen öffnen, ohne uns selbst zu verlieren. Grenzen sind notwendig für ein gesundes Miteinander, in dem auch die anderen in unserem Leben einen guten Platz finden können.

Abgrenzen, nicht ausschließen


Es gibt eine Abgrenzung, die den anderen vom eigenen Leben ausschließen will. Doch wir können nicht wirklich jemanden aus unserem Leben ausschließen, auch wenn wir die Beziehung zu ihm abbrechen. Je mehr wir ihn ablehnen, desto mehr wird er Teil unseres Lebens. Nun gibt es jedoch menschliches Verhalten, das uns schadet. Wie können wir uns gegen dieses Verhalten abgrenzen und es dennoch in unser Leben integrieren? Ist das überhaupt möglich? Und wenn ja, wie?

Familienstellen und Grenzen


In Aufstellungen schauen wir, was auf unserem Lebensweg und in unserer Familiengeschichte dazu geführt hat, dass Grenzen verletzt, nicht erkannt, nicht geübt, nicht gesetzt oder überschritten wurden. Kommen die zugrunde liegenden Dynamiken ans Licht, können sie aufhören zu wirken. Dann haben unsere Bemühungen um ein selbstbestimmtes Miteinander eine neue Chance.

Elegant, selbstbestimmt und freundlich


Im Seminar üben wir, der Situation angemessen sowohl körperlich als auch verbal elegant und freundlich Grenzen zu setzen. Wir üben Nein zu sagen ohne zu verletzen. Wir üben, ohne Schuldgefühle Ja zu unseren eigenen Wünschen und Bedürfnissen sagen zu können und werden sicherer in der Wahl von Abgrenzung und Offenheit. Neben Aufstellungen arbeiten wir mit Gespräch und Körperübungen aus dem Aikido.

Sich nicht verletzen zu lassen und andere nicht zu verletzen ist eine Kunst, die Übung braucht. Werden die bisherigen Erfahrungen durch neue ersetzt, wird es möglich, in Verbindung mit den anderen und dem großen Ganzen zu sein, uns zu öffnen und unseren eigenen Weg zu gehen.